Mittwoch, 20. Juli 2011

Fußballsaison 2010/11 - Resümee


Was soll man über die Saison noch schreiben?? Schlussendlich sind wir abgestiegen. Jetzt kann man noch soviele Gründe dafür suchen. Eins ist klar, es muss etwas bzgl. Mannschaftskader passieren. Ich glaube es hat jeder gesehen, auch wenn man nur 1-2 Spiele davon verfolgt hat, dass die bestimmte Breite des Kaders nicht gestimmt hat bzw. dass einige Spieler einfach die falschen für diese Truppe waren.

Folgende Statistiktabelle zeigt meine Werte der abgelaufenen Saison ..

IN LINZ NUR WIR!


Blau Weiß -LASK von seit1908

Sonntag, 17. Juli 2011

New York City - Tag 2, 3 u. 4 (Juni 2011)

Die ersten Eindrücke von Manhattan kann man mit "wow", "bist deppad", "wahnsinn" und einfach nur "geil" beschreiben. Am Anfang fühlst du dich vielleicht noch fremd, aber nach wenigen Stunden bist auch du ein Teil dieser Megacity.

Was für eine Atmosphäre, was für ein Lärm, Kaum eine Sekunde vergeht ohne Polizei-, Rettungs- oder Feuerwehrsirene, Autohupen, den Auspuff von Bus, Auto oder LKW. Dazu kommen die vielen verschiedenen Lichter und Effekte der überdimensionalen Werbetafeln. Die Stadt ist einfach so unglaublich riesig und versprüht eine dermaßen positive Energie.

Auf jeden Fall fühlte es sich verdammt gut an hier zu sein. In Erinnerung bleiben auf jeden Fall die Aussicht auf ganz NYC und Central Park vom "Top of the rock", der atemberaubende "Time Square", die "Skyscraper of Manhattan", "New York at night", das beste und teuerste Steak meines Lebens im "Michael Jordan Steakhouse", die fetten Ratten am Gehsteig, das riesige Kingsize-Bed im 10m² Hotelzimmer, die unendlichen Fußmärsche durch ganz Manhattan (hätten wir gewusst, dass die Taxis eigentlich sehr günstig sind, hätten wir auch diese öfters in Anspruch genommen.), die Köstlichkeiten vom Stehgriller (stehen übrigens fast an jeder Ecke) und allgemein das unglaubliche Angebot an Unterhaltung (24/7).
















Samstag, 16. Juli 2011

New York City - Tag 1 (Juni 2011)

New York New York

Tag 1

Juhu endlich geht`s nach New York! Die Vorfreude meinerseits war riesig,
moetschi war jedoch noch ein wenig wehmütig sein geliebtes sportfanatisches Boston verlassen zu müssen.
Nichts desto trotz auf in die Stadt, die niemals schläft.
Am Bostener Busbahnhof glich alles eher einem chinesischen Basar, zu diesem Zeitpunkt fragte ich mich zum ersten mal ob es in der USA auch TüV Überprüfungen gibt?!?
Ich ignorierte meine Bedenken jedoch tapfer und stapfte auf den Schalter über dem Boston-NewYork stand zu und ergatterte trotz nicht vorhandenen chinesisch Kenntnissen (und nicht vorhandenen Englisch Kenntnissen meines Gegenübers) 2 Tickets nach New York für sagenhafte 10 $ das Ticket!
Soweit so gut auf geht’s immer schön in 2er reihe anstellen zum einsteigen in den Bus

Nach 4 Stunden Fahrzeit hatten wir`s geschafft und wurden prompt – wo sonst - in Chinatown ausgesetzt!
Auf gings zum ersten unvergesslichen New York Erlebnis, das U-Bahn fahren!
Die erste Hürde war, zu verstehen was dieser Bahnticketverkäufer mir erläutern wollte, habs aber nach 3 maligem Anlauf immer noch nicht verstanden, deswegen war Rückzug angesagt und Moe wurde vorgeschickt, vielleicht spricht ja der dieses unverständliche „ich arbeite in einer U-Bahn Station und kann deswegen nur nuscheln“ Englisch.

Tickets wurden dann doch noch ergattert also ab in die U-Bahn hingesetzt und gleich mal recht blöd bzw. angsterfüllt dreingeschaut. An der Tür stand ein abgefuckter womöglich von Drogen gebeutelter Möchtegern Keith Richards Verschnitt, der in Richtung Thailändischer Mitfahrerin recht aggressive rassistische Bemerkungen los lies. Danach zertrümmerte er noch demonstrativ seinen Regenschirm worauf andere Passagiere nur „he`s crazy“ tuschelten.

Trotzdem konnten wir heil die U-Bahn verlassen und nach ein paar Blocks zu Fuß unser Hotel erreichen. Dies war von der Lage her wirklich spitze ca. 10 Min. zum Timesquare, für den Preis fast unschlagbar, deswegen wird jetzt auch nicht über die größe gemeckert, „bigger, better, USA“ trifft halt nicht auf die Zimmer in New York zu :-)

Kurz frisch gemacht ging`s schon ab auf den Timesquare nach 5 min. hatte uns auch gleich ein Scout einer Hop on Hop off Gesellschaft als Touristen entlarvt  und fing an uns die unglaublichen Vorzüge einer Hop on Hop off Bus Karte anzupreisen und nach dieser U-Bahn Fahrt hätte er eigentlich gar nichts anpreisen müssen ich hätt`s auch ohne lobende Worte genommen.

Gesagt getan Bus Karte gekauft und schon ging`s ab! Erst mal eine Rundfahrt zum akklimatisieren, man muss sich ja erst mal an die schlechte Luft und den unglaublichen Lärm gewöhnen.
Beeindruckt von den Skyscrapers ging`s dann gleich mal zum Rockefeller Center rauf zur Aussichtsplattform „Top of the rock“. Dies war eines meiner Highlights auf unserem USA Trip!

Die Aussicht war ein Traum, ganz New York liegt dir zu Füßen einfach unbeschreiblich!


Die restlichen paar Stunden wurde dann noch fleißig durch New York getigert  und alles mit Oh`s und Ah`s bestaunt und die ersten New Yorker Hot Dogs wurden vertilgt! Um ca. 10 gings dann doch ziemlich geschlaucht ins Hotel Bett.

written by Dorli.

Samstag, 9. Juli 2011

Boston, Massachusetts (Juni 2011)

Die Vorfreude war groß. Am Sonntag, den 19. Juni war es dann auch soweit. Einen Tag nach der letzten Meisterschaftspartie gegen Union Katsdorf und der anschließenden Abschlussfeier machten wir (Dorli&Moe) uns auf den Weg Richtung USA. Der Flug ging von Wien über London nach Boston. Die Flugzeit betrug so in etwa 6 Stunden (London-Boston). Davor hatten wir noch 4 Stunden Aufenthalt in London und einen gemütlichen 2 Stundenflug von Wien nach London Heathrow.

In Boston angekommen, bekamen wir es gleich mit der Immigration zu tun. Ein überaus netter Polizist stellte uns ein paar Fragen zum Aufenthalt. Nichts dramatisches. Doris übernahm diesen Part bravorös. Ich war für ihn nicht so interessant, durfte leider nichts erzählen. Der Flirt zwischen den beiden dauerte ca. 4 Minuten, dann ließ er uns weiterziehn.

Mit dem Taxi gings dann in die Boston Downtown zum Hotel. Bei der Bezahlung der Taxifahrt passierte uns gleich das erste Malheur - 10 Dollar zuviel Trinkgeld, hehe falsch umgerechnet ;) .. Das Umrechnen sollten wir aber noch lernen. Das Hotel in Boston bekam von uns eine Schulnote 3-. (Das Bett war eindeutig zu klein, die Luft zum Schlafen "ungeeignet")

Am ersten Abend marschierten wir noch ins Little Italy von Boston. Ein Pub stach uns gleich ins Auge. 2 Cider später war es Zeit fürs Betthupfal. Zwar waren wir sehr geschlaucht, konnten aber trotzdem nicht lange schlafen. JETLAG - PFUUUII.

Am frühen Montag-Morgen spazierten wir zuerst gemütlich durch die Bostner Innenstadt. Es war immerhin erst 6 Uhr. Da machten wir auch schon Bekanntschaft mit dem amerikanischen Frühstück. 6:30 am. und schon soviele Fragen, die man beantworten muss. Die unterschiedlichen Varianten waren mir am Anfang garnicht bewusst. Ich habe halt das bestellt, was ich verstanden habe, man möchte ja nicht der "Jerk" in der Schlange sein, der sich alles erklären lässt ;)

Die Bagel-Station befand sich gleich in der Nähe der Trinity Church. 2 Blöcke weiter gings dann über die Commonwealth Avenue Richtung Public Garden und Boston Common. Eine wunderschöne Allee und zwei herrliche Freizeitparks mitten in Boston. Diese wurden auch intensiv von den heimischen Läufern in Anspruch genommen.

Public Garden ist auf jeden Fall sehenswert. Kleine, süße "squirrel" kreuzen ohne Scheu deine Wege, Sportler machen ihre Gymnastikübungen und im kleinen Teich schwimmen die Enten.

"Disco Duck - quack, quack"

Apropos Enten: Um 9:30 am. startete unsere Duck Tour. (See Boston by land and by sea in a World War II amphibious landing vehicle)

Die Tour war genial. Sie dauerte ca. 90 Minuten und man bekam einen guten Überblick von der Hauptstadt Massachusetts, auch vom Charles River konnten wir die Bostoner Skyline bewundern.
Also wenn man Boston besucht, gehört diese Tour einfach dazu. Weitere Must-See's sind auf jeden Fall der Quincy Market, der Freedom Trail, Beacon Hill sowie der legendäre Fenway Park, aber dazu später mehr.

Nach der Duck Tour nahmen wir die U-Bahn Richtung North End. Das U-Bahn Netz von Boston ist nicht so riesig, man findet sich leicht zurecht. New York ist da schon ein wenig schwieriger ;)
Eigentlich per Zufall landeten wir vor dem Stadion der Boston Celtics und der Bruins (Basketball bzw. Eishockey). Geil, weil die Bruins die aktuellen Eishockey-Champions sind und den Stanley Cup nach Boston holten. Die ganze Stadt, öffentliche Institutionen und Firmen gratulierten mit riesigen Bannern dem Team - Ein Penner sah meine Freude in den Augen und bot uns prompt an, für einen Dollar ein Foto vor dem Stadion zu machen. Coole Aktion!

Den ersten amerikanischen Burger verspeiste ich in einem Restaurant am Qunicy Market. Der Burger war sowas von delicous, zur Vorspeise bekamen wir von der netten Bedienung gratis Nachos und ein großes Glas Wasser hingestellt. Das Wasser bekommst du wirklich in allen Restaurants, aber die Nachos sind wirklich eine feine Geste.
Nach dem Essen gingen wir noch kurz durch den Quincy Market, schauten uns noch kurz den Hafen und ein paar Touristenattraktionen an. Dann aber ein kleiner Einbruch, die Müdigkeit machte sich am frühen Nachmittag bemerkbar. Kein Problem, wir gingen aufs Zimmer und machten dort eine kleine Siesta.

LETS GO RED SOX!!

Es war das absolute Highlight in Boston. Ein Heimspiel der Red Sox im Fenway Park. Klingt vielleicht für manche unspektakulär, jedoch ist der Fenway Park das älteste Baseballstadion und mit den Red Sox konnten wir außerdem eines der besten Teams der World Series begutachten.
Das Spiel begann um 7:10 pm. und war um ca. 11:00 pm. zu Ende. Der Marsch vom Hotel zum Stadion war angenehm zu bewältigen. Es war auch eine gute Gelegenheit, die Menschen zu beobachten: Fast jeder Einheimische präsentierte irgendein Red Sox Fan-Utensil, die meisten ein Kapperl u. ein T-Shirt. Es war einfach ein geiles Gefühl, man glaubte die ganze Stadt lebt für Ihr Baseballteam. Der Zusammenhalt und der Stolz haben dort noch einen ganz anderen Stellenwert. Vom Patriotismus ist hier noch gar keine Rede ..

Zum Spiel:
Anfangs kämpften wir mit den Baseballregeln. Das Spiel plätscherte ein wenig an uns vorbei. Nach dem 3. Inning war ich schon mittendrin statt nur dabei. Dorli kämpfte weiter, sie gab auf und beschränkte sich ausschließlich aufs Essen und Trinken. Achja die Verpflegung im Stadion war VOM FEINSTEN. Hotdogs, Popcorn, Nuts,

Für die meisten Amis ist so ein Baseballspiel ein klassischer Familienausflug. Die kleinen Kinder bekommen nur wenig vom Spiel mit, werden aber immer wieder erfolgreich durch das ständige Essen ruhiggestellt.
Der Patriotismus bzw. der Stolz für den Verein wird Ihnen auch ständig eingeimpft. Sei es die Nationalhymne vor dem Match, die immer wiederholenden Melodien in den Pausen oder die Ehrung von amerikanischen Soldaten. Du kommst nicht aus ;)

Fazit:
Boston ist etwas für kulturbewusste USA-Touristen und Sportfanatiker. Die Stadt hat wirklich viel zu bieten. Sie hat mMn einen leichten europäischen Touch (von den Gebäuden her vergleichbar mit England oder Irland). Leider konnten wir uns in Boston nur eineinhalb Tage aufhalten, ich wäre sehr gerne länger geblieben, aber es rufte die Stadt die niemals schläft ...